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Die Breslauer Straße

 

Im Rumelner Süden begann der Siedlungsbau 10 bis 20 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. In der ersten Phase wurde Wohnraum für die Beschäftigten der Zeche "Fritz" geschaffen, in der zweiten dann für die Bayer-Werke. In der dritten Phase wurde Raum geschaffen für die Mitarbeiter von Zechen aus dem Herzen des Ruhrgebiets (Essen), die zu dieser Zeit geschlossen wurden. Die Kumpel fanden dann für einige Jahre einen neuen Arbeitsplatz auf der Zeche "Fritz" und später an anderen Zechen am Niederrhein.

In einer weiteren Siedlungsphase Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre wurden Doppelhäuser und Reihenhäuser gebaut.

Die Strassen dieser Siedlungen wurden benannt nach Städten aus den Ostgebieten des ehemaligen deutschen Reiches.

 

Breslau (poln.: Wroclaw ?/i [ 'vr?tswaf]) ist mit fast 640.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Polens.

Breslau ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien und bildet als Sitz eines römisch-katholischen Erzbischofs, eines evangelischen Diözesanbischofs, zahlreicher Hochschulen und Forschungsinstitute sowie Theater und Museen das kulturelle und wissenschaftliche Zentrum des schlesischen Raumes insgesamt. Breslau liegt an der Oder inmitten einer ertragreichen Landwirtschafts- und Bergbauregion, ist aber auch im Bereich des Maschinenbaus und der Metallindustrie ein bedeutender Standort.

 

In Rumeln sieht die Breslauer Straße heute (September 2007) so aus:

 

 

Geradeaus (im Strassenverlauf) sehe ich das Ladenlokal Kremer, "Farben - Glaserei" und rechts daneben war Dr. Adjodani lange Zeit in seiner Praxis tätig. Bezüglich seiner Qualifikation als praktizierender Arzt bestanden unterschiedliche Standpunkte. Sicher ist, daß er vielen Menschen geholfen hat.

Links im Bild eine "alte " Zechensiedlung der Schachtanlage "Fritz" und rechts das Hausmeistergebäunde der "Gerhard-Hauptmann-Grundschule" mit der angrenzenden, ehemaligen Zweigstelle der Stadtbibliothek Duisburg.

 

Anmerkung: (Alte Zechensiedlung)