Die Königsberger Straße
Im Rumelner Süden begann der Siedlungsbau 10 bis 20 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. In der ersten Phase wurde Wohnraum für die Beschäftigten der Zeche "Fritz" geschaffen, in der zweiten dann für die Bayer-Werke. In der dritten Phase wurde Raum geschaffen für die Mitarbeiter von Zechen aus dem Herzen des Ruhrgebiets (Essen), die zu dieser Zeit geschlossen wurden. Die Kumpel fanden dann für einige Jahre einen neuen Arbeitsplatz auf der Zeche "Fritz" und später an anderen Zechen am Niederrhein.
In einer weiteren Siedlungsphase Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre wurden Doppelhäuser und Reihenhäuser gebaut.
Die Strassen dieser Siedlungen wurden benannt nach Städten aus den Ostgebieten des ehemaligen deutschen Reiches.

Königsberg (Preußen)
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Königsberg (amtlich bis 1936 Königsberg i. Pr., dann bis 1945 Königsberg (Pr)) war von 1457 bis 1945 Hauptstadt des östlichen Preußen (Deutschordensland, ab 1525 Herzogtum Preußen, ab 1773 Provinz Ostpreußen). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast völlig zerstört, von der Sowjetunion erobert und annektiert. Königsberg war bis 1946 der Name des heutigen Kaliningrad, das von zugewanderten Russen, Weißrussen und anderen Volksgruppen aus der ehemaligen Sowjetunion sowie deren Nachkommen besiedelt ist. Die letzten deutschen Bewohner wurden 1948 vertrieben. Seitdem ist die Stadt Verwaltungssitz der russischen Exklave Oblast Kaliningrad.

Geographische Lage [ Bearbeiten]
Das Gebiet Königsbergs liegt zu beiden Ufern der Mündung des Flusses Pregel, der dort das Frische Haff erreicht. Dieses wiederum wird durch die schmale Halbinsel der Frischen Nehrung von der Ostsee abgegrenzt. Durch den Königsberger Seekanal zum 50 km entfernten Hafen Pillau besteht eine direkte Verbindung zum Meer. Auf dem Straßen- bzw. Schienenweg ist Berlin etwa 650 km entfernt. Die Halbinsel Samland mit ihren Ostseebädern Cranz, Neukuhren, Palmnicken und Rauschen wird von den Königsbergern als Naherholungsgebiet genutzt.
